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Was beim Sterben passiert

Ob Sie sich mit Ihrem eigenen Sterben beschäftigen oder als Angehörige in der Sterbebegleitung gefordert sind, meist fehlt es uns im Umgang damit an Vorbild gebenden konkreten Erfahrungen. Die Geschehnisse verunsichern dann in hohem Maße. Wenn ich aber weiß und verstehe, was im Sterben passiert, bin ich dem nicht hilflos ausgeliefert.

Inhalt dieses 13-seitigen EBooks:

1.    Sterbeursachen
2.    Der Hunger lässt nach
3.    Umgang mit Schmerzen
4.    Umgang mit Übelkeit
5.    Das Redebedürfnis hört auf
6.    Unruhe und Fantasien treten auf
7.    Das Schlafbedürfnis steigt, der Durst sinkt
8.    Der Tod tritt ein  

Leseprobe:

Statistisch stehen mit mehr als 40% auf Rang 1 der Todesursachen die Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Mehr als 92% der davon Betroffenen waren älter als 65 Jahre. Dazu zählen auch der Herzinfarkt und die Herzinsuffizienz. Letzteres ist auch eine typische Alterserscheinung: Die Herzmuskulatur treibt einfach nicht mehr genügend Blut in den Kreislauf. Blut fließt sogar teilweise in die Venen zurück und bewirkt Staudruck in den Lungen und anderen Organen (Wasser in den Lungen oder Wasser in den Beinen und Füßen). Das Herz versucht daraufhin, mehr zu leisten, was aber mehr Sauerstoff erfordern würde als die verengten Herzkranzgefäße herbeiführen können.

An zweiter Stelle der Todesursachen erscheinen in der Statistik die Krebserkrankungen mit 25,5%. In unempfindlichen Organen kann ein Tumor eine beachtliche Größe erreichen, bevor er Symptome erzeugt. Aber schon ein kleiner Tumor kann lebenswichtige Hirnzellen oder Blutgefäße zerstören und zu starken Blutungen führen (Magen-/Darmkrebs). Ein wachsender Tumor kann ein Organ wie Leber oder Niere so stark schädigen, dass es seine Funktion nicht mehr erfüllen kann. Ein Tumor kann aber auch indirekt töten, indem er den Körper auszehrt und schwächt. Unmittelbare Todesursachen sind dann häufig Lungenentzündungen, Abszesse, Entzündungen der Harnwege oder andere Infektionen mit der Folge einer Blutvergiftung.

...

Egal welche Krankheit, welcher Prozess, welcher Weg auch immer einen Menschen an die Schwelle des Todes geführt hat, irgendwann geht es auf das direkte Sterben zu. Die Kräfte versiegen mehr und mehr, die Schwäche nimmt zu und der Körper verlangt nach mehr Ruhe. Das Herz hört auf, Blut bis in die Extremitäten zu pumpen, weil das jetzt vor allem im Gehirn und im Kern des Körpers gebraucht wird, wo Lunge, Herz und Leber liegen. Hände und Füße werden dadurch kalt.

...

Als erstes vergeht der Geruchssinn und dadurch schmeckt auch nichts mehr. Irgendwann vergeht auch der Hunger. Der Körper verlangt einfach nicht mehr nach etwas, das er nicht länger braucht. An dieser Stelle wird es für die Angehörigen oft schwierig. Sie verbinden diese Entwicklung mit Verhungern und Verdursten. Das sind natürlich beängstigende Vorstellungen. Und dann steht die Frage der künstlichen Ernährung an, das Legen einer Sonde. Wenn dem Körper jetzt keine Nahrung mehr zugeführt wird, kommt es aber nicht zu einem Leiden, wie befürchtet, sondern nach ein bis zwei Tagen zum sogenannten Hungerstoffwechsel, bei dem der gesamte Stoffwechselprozess heruntergefahren wird, damit so wenig Energie wie möglich verbraucht wird. Damit legt sich auch das Hungergefühl. Die Eiweiß- und Fettreserven des Körpers werden allmählich aufgelöst. Im Zuge dessen schüttet der Körper vermehrt Endorphine aus, sogenannte Glückshormone, die Schmerzen dämpfen und eben auch zu euphorischen Gefühlszuständen führen können. Manche Angehörige bestehen auf künstlicher Ernährung, weil sie einfach nicht akzeptieren wollen, was durch die Nahrungsverweigerung erkennbar wird: sie wollen nicht, dass der Sterbende sich in den natürlichen Prozess ergibt, dass er sich aufgibt. Damit tun sie dem Sterbenden keinen Gefallen, sie verlängern nur den Sterbeprozess.  

 

 

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