In den frühen Morgenstunden des 6. April 2009 erschüttern schwere Erdstöße die Hauptstadt der Abruzzen, L’Aquila. Innerhalb weniger Sekunden stürzen Häuser ein, Menschen werden unter den Trümmern begraben, das ganze Land ist in Aufruhr.
Bereits wenige Stunden nach den ersten Nachrichtenmeldungen machen sich auch dreizehn Männer der Berufsfeuerwehr Bozen mit schwerem Gerät auf den Weg ins rund 700 Kilometer entfernte Katastrophengebiet. Für die meisten ist es der erste Einsatz nach einem Erdbeben. Doch statt nur sichtbarer Zerstörung erwartet sie eine unsichtbare: Angst, Verzweiflung und die seelischen Wunden der Überlebenden.
Diese bewegende Reportage begleitet die Südtiroler Helfer durch eine Ausnahmesituation. Der Film zeigt nicht nur technische Hilfeleistung, sondern die menschlichen Dimensionen einer Katastrophe, bei der über 70.000 Menschen in den umliegenden Dörfern betroffen sind – fernab des medialen Fokus auf das Zentrum von L’Aquila.
Laufzeit: 30 Minuten
Zugang: Sofort-Streaming
Format: Vimeo-Link nach dem Kauf