717933Der wirkliche Ursprung des Islam
Der wirkliche Ursprung des Islam – Die neuesten Forschungsergebnisse nach Dr. Jay Smith
Die traditionelle islamische Darstellung behauptet, der Koran sei Muhammad im 7. Jahrhundert offenbart worden und Mekka sei seit Anbeginn das religiöse Zentrum des Islam. Doch moderne archäologische, textkritische und historische Untersuchungen zeigen ein völlig anderes Bild, das die Entstehung des Islam grundlegend neu erklärt. Die frühesten Quellen erwähnen weder Muhammad noch Mekka. Die ersten Biografien und Hadithe entstehen erst 200–300 Jahre nach seinem Tod. Und die ältesten Moscheen sind nicht nach Mekka ausgerichtet, sondern nach Petra, dem bedeutenden nabatäischen Handelszentrum der Antike. Auch die geografischen Beschreibungen im Koran passen nicht zu Mekka, sondern eindeutig zu Regionen im Norden.
Ein entscheidender Wendepunkt ist die Herrschaft des Umayyaden‑Kalifen Abd al‑Malik (685–705). Er war der erste, der den Namen „Muhammad“ in staatliche Inschriften einführte, den Felsendom in Jerusalem errichten ließ und die religiöse Identität der arabischen Gemeinschaft neu definierte. Unter seiner Führung begann der geographische und theologische Shift von Petra nach Mekka, der später von den Abbasiden vollendet wurde.
Erst ab dem 8. Jahrhundert wurde Mekka zum offiziellen Zentrum der Gebetsrichtung und der Pilgertradition erklärt.
Diese Broschüre fasst die wichtigsten Forschungsergebnisse der letzten Jahrzehnte zusammen und zeigt, wie der Islam in einem komplexen politischen und religiösen Transformationsprozess entstand — weit entfernt von der späteren traditionellen Erzählung. Sie bietet einen klaren Überblick über die archäologischen Befunde, die frühen Inschriften, die Entwicklung der Kibla und die Rolle Petras als ursprüngliches Zentrum.
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