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E-Book "Blumen auf dem Schrottplatz - Vom Niemandsein und Mitgefühl"

14,95 €

Klappentext

In diesem Buch sind Erzählungen, Dialoge und Miniaturen versammelt, die davon handeln, was bleibt, wenn wir innehalten und den Lärm der Welt um uns herum vergessen. Es geht um Achtsamkeit, Verbundenheit und die Fähigkeit, Empfindsamkeit auszudrücken. Eine Frau begegnet dem Rottweiler Rudi und ihrer eigenen Angst. Auf der Suche nach Antworten entdeckt ein Physiker, wie die eigene Einstellung die Wirklichkeit beeinflusst. Wir begleiten einen Zen-Koch auf seinem Weg, den Körper als Prozess zu erfahren. Wir hören, wie ein Einsiedler mit einem Baby über ein Blatt Papier spricht – und plötzlich wird alles eins. Für einen Gefangenen ist der Tod das Thema. Ein Kind fragt nach Macht und Hass. Dann erwacht eine ältere Dame und stirbt kurz darauf. Schließlich erzählt ein Außerirdischer.
Zwischen Bhutan und dem Alltag, zwischen Schrottplatz und Blüte verknüpfen sich diese Fäden zu einer Art inneren Kompass. Dieses Buch, das ohne Dogma, dafür mit Humor und Wärme geschrieben wurde, ist ein Begleiter für alle, die tiefer im Leben ankommen wollen.

  • Der Text umfasst ca. 27.000 Wörter, ca. 195 PDF-Seiten und hat eine Lesezeit von 7 Stunden
  • Bilder enthalten
  • Download enthält zusätzlich das Buch als PDF
  • Beim Kauf des Buchs „Ich tue nur das, was mir Freude bereitet” ist dieses Buch enthalten

Leseprobe:

Diese Seiten sind all jenen gewidmet, die die tiefgründigen Lehren des Buddha in die Welt getragen haben und weiterhin tragen. Die Besetzung Tibets durch China war ein einschneidendes Ereignis, das zweifellos als eine der größten Katastrophen des 20.
Jahrhunderts in Erinnerung bleiben wird und unermessliches Leid mit sich brachte. Doch gerade dieser dramatische Umbruch führte dazu, dass viele erleuchtete Tibeter ihre Heimat verließen, um anderswo ihr spirituelles Erbe und ihre erhabenen
Einsichten mit dem Rest der Welt zu teilen – in Form von Büchern, Seminaren und persönlichen Begegnungen. Als ich begann, diese bedeutende Lebenslehre zu studieren, wurde mir bewusst, welch paradoxer Segen in einem so schmerzhaften Ereignis liegen kann. Was für Millionen von Tibetern einst das größte Unglück war, wurde für mich zur Quelle des größten Glücks, denn dieser Umstand ermöglichte es mir, durch das Studium des Buddhismus ein neuer Mensch zu werden. Mein aufrichtiger Dank gilt daher allen, die sich unermüdlich für die Verbreitung
dieses kostbaren Wissens eingesetzt haben und weiterhin einsetzen, insbesondere den Leuten von lotsawahouse.org, dem Manjughosha Verlag, dem Wandel Verlag und allen anderen Unterstützern.

 

Hintergrund
Über mich gibt es nicht viel zu sagen. In den letzten Jahren habe ich mich auf die Suche nach mir selbst begeben. Den Boden dafür bereitete eine Begegnung mit Buddhisten, die einst gemeinsam durchs Land zogen, Seminare gaben, Fragen beantworteten und
wahres Mitgefühl ausstrahlten. Auch ich gehörte im Jahr 2016 zu den Männern und Frauen, die sich die tiefen Lehren Buddhas von diesen Lehrern anhörten. Dieser Vortrag faszinierte mich so sehr, dass ich
anschließend um eine persönliche Unterredung bat.
Es war der nächste Tag, ein Samstag, an dem die Gruppe nach dem Frühstück abfahren wollte, als ich im
Besprechungsraum des Zentrums für Achtsamkeit anklopfte. Zu meiner Überraschung saßen dort nicht nur eine:r, sondern alle Lehrer:innen! Die 15 Minuten,
die ich mit ihnen verbrachte, kamen mir wie 45 Minuten vor. Es klingt unglaublich, ist aber wahr: Nachdem der Smalltalk verklungen war, baten diese gütigen Menschen mich, kurz zu warten, da sie noch etwas zu besprechen hatten. Nachdem sie dies getan hatten, signalisierte mir Rinpoche – ich nenne ihn einfach mal nach seinem buddhistischen Titel – dass ich mich wieder zu ihnen setzen könne. Nachdem ich mich gesetzt hatte, sagte Rinpoche, sie hätten sich gerade beraten, welche Frage die richtige für mich sei, jene, „die du mit dir tragen solltest“ so seine Worte. Noch während ich verarbeitete, dasses kein Traum war, sagte die buddhistische Nonne zu mir:'Frag dich: Wer bin ich?“Auf meine Frage „Wer bin ich?“ bekam ich von
dem Dritten im Bunde die Antwort: „Genau das musst du selbst herausfinden. Mach dich auf die Suche. Es ist zwar schwer, doch für jeden möglich. Man muss nur den Willen haben, diesen Weg zu gehen, um diese Antwort zu bekommen. Doch eins sollst du wissen: Wenn du in den Spiegel schaust, siehst du zwar deinen Körper, aber du bist nicht nur dieser Körper. Du bist viel
mehr, dein Ich geht weit darüber hinaus. Bevor du diese Tür verlässt, sollst du noch eine Anregung mitbekommen, mit der du diese Frage künftig deutlich schneller und leichter beantworten kannst – aber nur,
wenn du dieses Ziel zu 100 % verfolgst und dich nicht ablenken lässt. Die Anregung lautet: Alles im Kosmos – ob lebendig wie der Mensch oder nicht lebendig wie der Stein – unterliegt permanenter Veränderung; nichts in unserer Welt ist beständig. Mehr zu wissen ist für dich jetzt auch nicht notwendig, nur diese beiden Dinge.“ Nachdem man mir unter Gelächter einen Zettel und einen Stift gegeben hatte – ich hätte den Raum nicht verlassen, ohne mir beides vor Augen zu führen –, verließ ich ihn. Bereits 15 Minuten später saßen die Erleuchteten im Auto und ließen sich zu ihrem nächsten Zielort fahren. Ich aber hatte nun eine Aufgabe, meine Lebensaufgabe. Und dieser bin ich dann auch nachgegangen – unter anderem mit unzähligen Büchern oder einer Reise nach Bhutan. Ob ich die Antwort inzwischen habe? Ja, ich denke, ich habe sie; da sie mich so erfüllt, möchte ich nun auch andere dabei unterstützen, herauszufinden, wer sie wirklich sind – oder konkreter gesagt: wie groß ihr wahres Ich ist. Noch ein paar Gedanken zum freien Willen und zum Glück. Je freier unser Wille ist, desto mehr unterlassen wir Dinge, die uns nicht guttun, wie etwa das Ärgern. Wenn wir uns ärgern, fehlt uns also die Freiheit (bzw. der Wille), dies zu unterlassen und somit mehr Glück zu erfahren. Unser „Möglichkeitsraum“ vergrößert sich demnach mit wachsender Achtsamkeit bzw. Bewusstheit. Sobald wir aufmerksam genug sind, können wir auch die tiefere Verbundenheit mit anderen wahrnehmen; wenn wir dies nicht wahrnehmen können, fehlt es uns an Achtsamkeit. Unser „Möglichkeitsraum“ ist dann so klein, dass wir uns durch ein solches Denken („Ich bin mit anderen in keinster Weise verbunden“) selbst Leid zufügen. Einige Worte zu Glück und Leid: Wir alle als Lebewesen (ob Mensch oder Tier) suchen in jedem Moment grundsätzlich unser maximales Glück. Dies ist nicht nur eine „buddhistische“ Ansicht, sondern kann von jedem selbst erkannt werden, wie Anne Frank in ihrer Autobiografie gezeigt hat. Ein kurzes Beispiel: Wenn wir morgens die Tasse Kaffee (oder Tee etc.) nehmen, dann ist genau dies die Handlung, die uns in diesem Augenblick von allen verfügbaren Optionen am meisten glücklich macht. Genauso ist es bei der Handlung danach, bei der übernächsten Handlung und so weiter. Dabei fragen wir uns vielleicht: „Warum bin ich nicht ständig glücklich?“ Eine Antwort, die sich in vielen Bereichen – von Religionen bis hin zur Philosophie und Psychologie – findet, sei es im Hinduismus oder vor allem im Buddhismus, lautet: Es ist unser eigener Geist, der uns mit seinen Gedanken – meist in Form von Sorgen und Zweifeln – eine Mauer gegen jenes Glück baut, das eigentlich in jedem Moment in uns allen vorhanden sein könnte. Tatsächlich sind Gedanken nur flüchtige Besucher, die in unserem Bewusstsein kurz haltmachen; wenn wir ihnen keine endlose Aufmerksamkeit schenken, verlieren sie ihre Macht über uns. Die größte Erkenntnis, zu der man im Leben gelangen kann, ist, dass Gedanken nicht eigenständig sind, sondern aufgrund der Funktionsweise des Bewusstseins von selbst kommen und gehen; dies führt zu unzerstörbarer innerer Ruhe, zu großer Selbstbestimmung und damit zu dauerhaftem Glück. (Dieser Vorgang lässt sich am ehesten mit Wolken vergleichen, die – unabhängig vom immer rein bleibenden Himmel – auch in gewisser Weise von selbst kommen und gehen, indem sie sich auflösen oder mit anderen Wolken vermischen.)

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E-Book "Blumen auf dem Schrottplatz - Vom Niemandsein und Mitgefühl"

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In diesem Buch sind Erzählungen, Dialoge und Miniaturen versammelt, die davon handeln, was bleibt, wenn wir innehalten und den Lärm der Welt um uns herum vergessen. Es geht um Achtsamkeit, Verbundenheit und die Fähigkeit, Empfindsamkeit auszudrücken. Eine Frau begegnet dem Rottweiler Rudi und ihrer eigenen Angst. Auf der Suche nach Antworten entdeckt ein Physiker, wie die eigene Einstellung die Wirklichkeit beeinflusst. Wir begleiten einen Zen-Koch auf seinem Weg, den Körper als Prozess zu erfahren. Wir hören, wie ein Einsiedler mit einem Baby über ein Blatt Papier spricht – und plötzlich wird alles eins. Für einen Gefangenen ist der Tod das Thema. Ein Kind fragt nach Macht und Hass. Dann erwacht eine ältere Dame und stirbt kurz darauf. Schließlich erzählt ein Außerirdischer.
Zwischen Bhutan und dem Alltag, zwischen Schrottplatz und Blüte verknüpfen sich diese Fäden zu einer Art inneren Kompass. Dieses Buch, das ohne Dogma, dafür mit Humor und Wärme geschrieben wurde, ist ein Begleiter für alle, die tiefer im Leben ankommen wollen.

  • Der Text umfasst ca. 27.000 Wörter, ca. 195 PDF-Seiten und hat eine Lesezeit von 7 Stunden
  • Bilder enthalten
  • Download enthält zusätzlich das Buch als PDF
  • Beim Kauf des Buchs „Ich tue nur das, was mir Freude bereitet” ist dieses Buch enthalten

Leseprobe:

Diese Seiten sind all jenen gewidmet, die die tiefgründigen Lehren des Buddha in die Welt getragen haben und weiterhin tragen. Die Besetzung Tibets durch China war ein einschneidendes Ereignis, das zweifellos als eine der größten Katastrophen des 20.
Jahrhunderts in Erinnerung bleiben wird und unermessliches Leid mit sich brachte. Doch gerade dieser dramatische Umbruch führte dazu, dass viele erleuchtete Tibeter ihre Heimat verließen, um anderswo ihr spirituelles Erbe und ihre erhabenen
Einsichten mit dem Rest der Welt zu teilen – in Form von Büchern, Seminaren und persönlichen Begegnungen. Als ich begann, diese bedeutende Lebenslehre zu studieren, wurde mir bewusst, welch paradoxer Segen in einem so schmerzhaften Ereignis liegen kann. Was für Millionen von Tibetern einst das größte Unglück war, wurde für mich zur Quelle des größten Glücks, denn dieser Umstand ermöglichte es mir, durch das Studium des Buddhismus ein neuer Mensch zu werden. Mein aufrichtiger Dank gilt daher allen, die sich unermüdlich für die Verbreitung
dieses kostbaren Wissens eingesetzt haben und weiterhin einsetzen, insbesondere den Leuten von lotsawahouse.org, dem Manjughosha Verlag, dem Wandel Verlag und allen anderen Unterstützern.

 

Hintergrund
Über mich gibt es nicht viel zu sagen. In den letzten Jahren habe ich mich auf die Suche nach mir selbst begeben. Den Boden dafür bereitete eine Begegnung mit Buddhisten, die einst gemeinsam durchs Land zogen, Seminare gaben, Fragen beantworteten und
wahres Mitgefühl ausstrahlten. Auch ich gehörte im Jahr 2016 zu den Männern und Frauen, die sich die tiefen Lehren Buddhas von diesen Lehrern anhörten. Dieser Vortrag faszinierte mich so sehr, dass ich
anschließend um eine persönliche Unterredung bat.
Es war der nächste Tag, ein Samstag, an dem die Gruppe nach dem Frühstück abfahren wollte, als ich im
Besprechungsraum des Zentrums für Achtsamkeit anklopfte. Zu meiner Überraschung saßen dort nicht nur eine:r, sondern alle Lehrer:innen! Die 15 Minuten,
die ich mit ihnen verbrachte, kamen mir wie 45 Minuten vor. Es klingt unglaublich, ist aber wahr: Nachdem der Smalltalk verklungen war, baten diese gütigen Menschen mich, kurz zu warten, da sie noch etwas zu besprechen hatten. Nachdem sie dies getan hatten, signalisierte mir Rinpoche – ich nenne ihn einfach mal nach seinem buddhistischen Titel – dass ich mich wieder zu ihnen setzen könne. Nachdem ich mich gesetzt hatte, sagte Rinpoche, sie hätten sich gerade beraten, welche Frage die richtige für mich sei, jene, „die du mit dir tragen solltest“ so seine Worte. Noch während ich verarbeitete, dasses kein Traum war, sagte die buddhistische Nonne zu mir:'Frag dich: Wer bin ich?“Auf meine Frage „Wer bin ich?“ bekam ich von
dem Dritten im Bunde die Antwort: „Genau das musst du selbst herausfinden. Mach dich auf die Suche. Es ist zwar schwer, doch für jeden möglich. Man muss nur den Willen haben, diesen Weg zu gehen, um diese Antwort zu bekommen. Doch eins sollst du wissen: Wenn du in den Spiegel schaust, siehst du zwar deinen Körper, aber du bist nicht nur dieser Körper. Du bist viel
mehr, dein Ich geht weit darüber hinaus. Bevor du diese Tür verlässt, sollst du noch eine Anregung mitbekommen, mit der du diese Frage künftig deutlich schneller und leichter beantworten kannst – aber nur,
wenn du dieses Ziel zu 100 % verfolgst und dich nicht ablenken lässt. Die Anregung lautet: Alles im Kosmos – ob lebendig wie der Mensch oder nicht lebendig wie der Stein – unterliegt permanenter Veränderung; nichts in unserer Welt ist beständig. Mehr zu wissen ist für dich jetzt auch nicht notwendig, nur diese beiden Dinge.“ Nachdem man mir unter Gelächter einen Zettel und einen Stift gegeben hatte – ich hätte den Raum nicht verlassen, ohne mir beides vor Augen zu führen –, verließ ich ihn. Bereits 15 Minuten später saßen die Erleuchteten im Auto und ließen sich zu ihrem nächsten Zielort fahren. Ich aber hatte nun eine Aufgabe, meine Lebensaufgabe. Und dieser bin ich dann auch nachgegangen – unter anderem mit unzähligen Büchern oder einer Reise nach Bhutan. Ob ich die Antwort inzwischen habe? Ja, ich denke, ich habe sie; da sie mich so erfüllt, möchte ich nun auch andere dabei unterstützen, herauszufinden, wer sie wirklich sind – oder konkreter gesagt: wie groß ihr wahres Ich ist. Noch ein paar Gedanken zum freien Willen und zum Glück. Je freier unser Wille ist, desto mehr unterlassen wir Dinge, die uns nicht guttun, wie etwa das Ärgern. Wenn wir uns ärgern, fehlt uns also die Freiheit (bzw. der Wille), dies zu unterlassen und somit mehr Glück zu erfahren. Unser „Möglichkeitsraum“ vergrößert sich demnach mit wachsender Achtsamkeit bzw. Bewusstheit. Sobald wir aufmerksam genug sind, können wir auch die tiefere Verbundenheit mit anderen wahrnehmen; wenn wir dies nicht wahrnehmen können, fehlt es uns an Achtsamkeit. Unser „Möglichkeitsraum“ ist dann so klein, dass wir uns durch ein solches Denken („Ich bin mit anderen in keinster Weise verbunden“) selbst Leid zufügen. Einige Worte zu Glück und Leid: Wir alle als Lebewesen (ob Mensch oder Tier) suchen in jedem Moment grundsätzlich unser maximales Glück. Dies ist nicht nur eine „buddhistische“ Ansicht, sondern kann von jedem selbst erkannt werden, wie Anne Frank in ihrer Autobiografie gezeigt hat. Ein kurzes Beispiel: Wenn wir morgens die Tasse Kaffee (oder Tee etc.) nehmen, dann ist genau dies die Handlung, die uns in diesem Augenblick von allen verfügbaren Optionen am meisten glücklich macht. Genauso ist es bei der Handlung danach, bei der übernächsten Handlung und so weiter. Dabei fragen wir uns vielleicht: „Warum bin ich nicht ständig glücklich?“ Eine Antwort, die sich in vielen Bereichen – von Religionen bis hin zur Philosophie und Psychologie – findet, sei es im Hinduismus oder vor allem im Buddhismus, lautet: Es ist unser eigener Geist, der uns mit seinen Gedanken – meist in Form von Sorgen und Zweifeln – eine Mauer gegen jenes Glück baut, das eigentlich in jedem Moment in uns allen vorhanden sein könnte. Tatsächlich sind Gedanken nur flüchtige Besucher, die in unserem Bewusstsein kurz haltmachen; wenn wir ihnen keine endlose Aufmerksamkeit schenken, verlieren sie ihre Macht über uns. Die größte Erkenntnis, zu der man im Leben gelangen kann, ist, dass Gedanken nicht eigenständig sind, sondern aufgrund der Funktionsweise des Bewusstseins von selbst kommen und gehen; dies führt zu unzerstörbarer innerer Ruhe, zu großer Selbstbestimmung und damit zu dauerhaftem Glück. (Dieser Vorgang lässt sich am ehesten mit Wolken vergleichen, die – unabhängig vom immer rein bleibenden Himmel – auch in gewisser Weise von selbst kommen und gehen, indem sie sich auflösen oder mit anderen Wolken vermischen.)

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